
Die alten Herren brachten das Licht nach Wiesbaden, und während ich den Wortwitz mit Wizobaden sehen bin ich doch der Meinung dass “WiZo-baden” sich besser als Tätigkeitsbeschreibung für die Teilnahme am Moshpit eignet xD
Es war, wie eigentlich jedes Mal wenn der WiZo spielt, ein absolutes Fest.
Gespielt wurde wie auf jeder guten Tour eine breite Mischung aus älterem und neuerem, mit einigen Liedern die ich wirklich lange nicht mehr von der Bühne gehört habe, und einem sehr, uhm, spannenden neuen Take auf einen alten Song der vll. ein bisschen LARP-bleed wieder hochgeholt hat.

Das Publikum feierte angemessen hart – der Moshpit blieb aber freundlich zivil, schließlich besucht mensch ja Punk und nicht Hardcore. Einmal gab es einen Ordnungsruf doch bitte aufeinander aufzupassen, aber im großen und ganzen hat es ganz wunderbar funktioniert.
Axel war dieses Mal erstaunlich redselig, mit längeren Ansagen zum Umgang mit Todesfällen im Umfeld (Hey Thomas), zur Gesamtlage und dem Problem von nicht-alternden Liedern (Das Goldene Stück), und zum Umgang mit der eigenen mentalen Gesundheit und der der anderen (Quadrat im Kreis) – gute Worte zu wichtigen Themen, mit (zumindest größtenteils) dankbarer Akzeptanz im Publikum.
Ich für meinen Teil freue mich bereits auf die nächste Gelegenheit den WiZo zu erleben, und kann es wirklich nur jedem empfehlen der mit Stromgitarren etwas anfangen kann.

Als Opener spielte Montreal, eine Hamburger Punk-Band die ihrer eigenen Jugend den WiZo schon auf der Bühne gesehen hat.
Was kann ich sagen? Sie waren echt gut und könnten sich auch sonst mal lohnen.